Meine Angebot zum Schwerpunkt Trauma (traumasensibles Yoga) umfasst klassische Hatha-Yoga Kurse, wobei es hier um eine sensible Yogapraxis geht, die die Selbstregulation und Stabilisation des Körpers fördert und eine andere Haltung zum Nervensystem mitbringt.
Den Rahmen bilden Kontaktübungen, basierend auf der Kommunkationsmethode des EM-Ehrlichen Mitteilens und Lokale Gruppen nach Gopal -eine andere Art der Kommunikation. Hierbei geht es um das reine Mitteilen innerer IST-Zustände,sowie die volle Aufmerksamkeit auf den Sprecher und das Zuhören aller Gruppenteilnehmer.
1 Kurs/ 1 Std. 30 Min.
Trauma

Der Begriff „Trauma“ bedeutet griech. Wunde, wird aber auch sehr unterschiedlich gedeutet und mittlerweise auch in unterschiedlichen Kontexten verwendet.
Ein Ereignis im Leben wird vom Individuum und seinem Nervensystem subjektiv erlebt. Dies kann ein schwerwiegendes (oder sogar lebensbedrohliches) Ereignis/Schicksal sein. Es können aber auch die „kleinen normalen (Beziehungs-)Probleme“ (z.B dauernde Konflikte, unerwartete Ereignisse, Trennungen, Erkenntnisse, Lebenswandel, etc… ) sein. In der Traumforschung wird von Schock und/oder Entwicklungstrauma gesprochen. Es geht nicht direkt um das Ereignis, sondern wie das Individuum und sein Nervensystem darauf reagiert.
In die Arbeit fließen die Erfahrung und das Wissen aus meinem eigenen Heilungsprozess ein. Es geht um die Schaffung eines Raumes zur Co-Regulation, um herauszufinden wie jemand (aufgrund von Erlebnissen der Vergangenheit) „heute“ im Kontakt mit seinem Körper und mit der Welt ist. Ein Teil der Arbeit ist diese neue Art sich mitzuteilen (EM). Der ander Teil sind die begleitenden Übungen aus dem Yoga, um den Körper zu unterstützen, sich zu regulieren. In diesem Gruppenprozess kann somit gleichzeitig auf mehren Ebenen gearbeit und begleitend die Selbstheilungsprozesse des Körpers angeregt sowie die Beziehung zur Umwelt gestärkt werden.
